Metallspreizdübel

Diese Art von Dübel besteht nur aus Metall, weil diese Dübel viel mehr aushalten müssen als vergleichbare Dübel aus Kunststof. Wenn der Spreizdübel in die Wand eingeschraubt wird, wird gleichzeitig der Spreizer vom dübel an die Wand gezogen, um möglichst viel last auf eine große Flache zu verteilen. Solche Dübel werden vorallem bei Gipsplatten verwendet.
Da die Metallspreizdübel einen höhere Metallfestigkeit hat und der üblichen Verwenden größerer Druchmesser sind Metalldübel in festen Materialien (Beton o.Ä.) tragfähiger und sicherer als Kunststoffdübel.

Für Befestigungen an Betondecken sind in Deutschland derzeit nur Spreizdübel aus Metall zugelassen, da bei Kunststoff die Gefahr des ‚Fließens‘ (langsames plastisches Verformen durch Auszugskräfte) besteht. Metalldübel sind auch wegen ihrer besseren Wärmebeständigkeit für bestimmte Anwendungen vorgeschrieben.

Klippdübel

Zur Befestigung in dünnen Zwischendecken eignen sich Kippdübel, auch Klappdübel oder Federklappdübel genannt. Eine Feder spreizt dabei zwei stabile Klappflügel ab, wenn man den zusammengefalteten Kippdübel durch ein Loch von unten durch die Decke geschoben hat. Mit einem Gewinde lässt sich anschließend der Haken nach oben schrauben, und eine Zwischenscheibe verdeckt dann das relativ große Loch.

Klappdübel
Von Fritz Jörn – Selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0 de

Dämmstoffdübel

Der Dämmstoffdübel ist speziell für Dämmstoffplatten entwickelt worden, aber Dämmstoffplatten sind in der Regel auch dicker als Rigibsplatten, daher wird die geringere Festigkait mir eine längene EInschraublänge kompensiert. Dämmstoffdübel sind länger als Gibsdübel, aber sehen sich sonst sehr ähnlich und bestehen wir Gibsdübel entweder aus Metall oder Kunststoff. Eineige Dämmstoffdübel haben einen tellerförmigen Abschluss, welcher habe nicht mit Tellerdübel zu verwechseln sind, mit welchen man die Dämmstoffplatten auf festem Untergrund befestigst werden. Solche Dübel ähnlen etwas den Nageldübel, sie werden durch ein Loch im festem Untergund eingeschlagen und dort durch Klemmen hält und so die Dämmstoffplatten befstigt.

Es gibt zudem Dämmstoffdübel aus Metall: eine Spiralfeder, deren unterste Spitze zum Eindrehen in Styropor angeschliffen ist, und der Dübelkopf hat eine Öse zum Eindrehen der Schraube.

Gipskartondübel

Gipsplatten oder auch Rigipsplatten genannt, sind dünne Platten aus Gips, hier machen Spreizdübel keinen Sinne, da sie in dünnen Wänden nicht viel aushalten können. Daher gibt es den Rigibsdübel, welche Speziell für Gipswände entwickelt wurden. Gipsdübel sind nicht so lang für normale Dübel und sind vom Durchmesser her viel größer und werden in die Gipsplatte geschraubt. Der Dübel brauch hinter der Platte ein wenig Platz, damit er komplett in die Platte eingeschraubt werden kann und damit die dafür mitgelieferte Schraube besser halten kann.

Von Frank C. Müller, CC-BY-SA 4.0

Wenn man etwas schwere an der Gipswand befestiegen will, sollte man sogenannte Hohlraumdübel verwenden, welche aber mehr Hohlraum hinter der Platte benötigen, damit die Dübelteile ausbefahren werden können und so mit ihrem axialem Formschluss einen größere Kontakaufnahme herstellen.

Von smial – Eigenes Werk, FAL