Beton: Eine Liebeserklärung

Kaum ein Baustoff hat die Moderne so sehr verändert und mitbegründet wie der Beton. Dabei ist dieser Stoff gar nicht so neu, wie man vermuten mag. Bereits vor über 10.000 Jahren wurden aus chemischer Sicht vergleichbare Materialien verwendet, wie bei heutigen Betonbauwerken. Und doch musste erst ein besonders kluger Einfall des französichen Erfinders Joseph Monier den endgültigen Siegeszug des Betons in den letzten 150 Jahren begründen.

Was ist eigentlich Beton und was kann er?

Chemisch setzt sich Beton aus einem Gestein und einem notwendigen Bindemittel zusammen. Als Gestein wird meistens Sand oder Kies verwendet und das Bindemittel ist in der Regel Zement. Als Drittes wird Wasser zugegeben. Der Zement und der Sand reagieren zusammen mit dem Wasser zu einer sehr Dadurch entsteht unter Zugabe von Wasser ein Stoff, der enormem Druck standhalten kann. Moderne Betone können einen Druck von bis zu 1.500 Kilogramm pro Quadratcentimeter aushalten. Dadurch eignet sich „naturbelassener“ Beton perfekt für Fundamente und Stützwände aller Art.
Eine gemeinsame Schwäche aller Betone ist jedoch die geringe Zugfestigkeit. Erst die eingangs erwähnte Idee von Herrn Monier löste dieses Problem. Indem er mit Bewehrungsstählen – auch nach ihm benannten Moniereisen – herumprobierte, konnte der die Zugfestigkeit von Stahl mit der allgemeinen Widerstandskraft des Betons verbinden. Zu diesem Zweck werden die Bewehrungen einfach in den noch weichen und feuchten Beton gelegt. Der Stahl wird dadurch mit gebunden. Dies kennen wir heute als Stahlbeton. Und erst dieser macht es uns möglich, dass wir die heutzutage nicht mehr wegzudenkenden Wolkenkratzer bauen können.

Die Verwendungsbereiche von Beton

Beton wird heute für alle möglichen Gebäude und Bauwerke verwendet. Allem voran sind natürlich die zahlreichen Hochhäuser zu nennen, die es ohne den Stahlbeton nicht geben würde. Beton wird darüber hinaus in nahezu jedes Fundament gegossen – aus oben genannten Gründen. Stahlbeton wird aber ebenso auch für Brücken, Stützwände und dergleichen verwendet. Bei Stützwänden kommt natürlich auch unser Shoothook zum Einsatz. Allein deswegen lieben wir diesen modernen und vielseitigen Baustoff. Dabei ist kalter Beton nicht nur ein Nutzstoff. Gerade Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich mit dem Brutalismus eine Stilrichtung gegründet, die kompromisslos kantige Formen und rohen Beton nach außen gezeigt und in Szene gesetzt hat. Doch nicht nur im Brutalismus sondern speziell auch in Loftwohnungen bei ehemals als Fabrik genutzten Gebäuden hat sich eine Begeisterung für Betonoptik entwickelt.

Pflege und Probleme

Beton ist zwar ein Baustoff, der enormen Einwirkungen standhalten kann, doch gerade die kleinen, schwer sichtbaren Einflüsse machen dem Beton und seinen Bestandteilen zu schaffen. Das geht schon bei der Herstellung los: Beton muss lange genug feucht gehalten werden, damit das Bindemittel auch entsprechend reagieren und den Beton komplett aushärten kann. Hinzu kommt, dass Beton grundsätzlich als chemisch instabil gilt. Wenn zusätzlich Bewehrungsstahl verwendet wird, kann es dazu kommen, dass dieser Stahl irgwendwann rostet, wenn dieser nicht mehr von Beton bedeckt wird. Da Beton auf verschiedene Umwelteinflüsse reagiert, ist es deswegen wichtig, dass beispielsweise Betonstützen mit entsprechenden Schutzfarben lackiert werden, die ein Eindringen verhindern können. So hat ein Bauherr lange Freude an seinem Beton.

Fazit

Alles in Allem ist Beton ein großartiger Werkstoff, der den wirtschaftlichen Fortschritt der Menschheit extrem beschleunigt hat.

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